Bausparvertrag übertragen an dritte

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    Ein Ziel des Risikomanagements im Bauwesen ist es, das Risiko und die Gesamtkosten eines Projekts zu minimieren. Zu diesem Zweck gibt es eine Vielzahl von Marktmechanismen für die Übertragung von Risiken und/oder die finanziellen Folgen einer Risikorealisierung (z. B. Übertragung der finanziellen Folgen eines Risikos auf ein Versicherungsunternehmen oder Nutzung vertraglicher Nichtversicherungsrisikotransfers, wie z. B. schadlose Vereinbarungen zur Zuweisung der finanziellen Verantwortung an eine andere Partei). Einzigartige Merkmale von Baurisiken werden zusammen mit einer Diskussion untersucht, welche dieser Risiken versicherbar sind und welche nicht. Der zu verwendende mechanismus für die sinnvolle Risikobehandlung (Versicherung, Nicht-Versicherungstransfer, Aufbewahrung oder Selbstversicherung oder eine andere Technik) ist vorgesehen, dass sowohl die Baufirma als auch ihr Kunde bei der ersten Projektplanung ein potenzielles unerwünschtes Ereignis vorwegnehmen und sowohl Abwärtsrisikoschutz als auch Resilienz in ihre Risikomanagementstrategie einbauen müssen. Zukünftige technologische Fortschritte und ihre Auswirkungen auf die Baurisiken werden diskutiert. In der FIDIC-Vertragsreihe streben die Rot-/MDB- und Gelben-Formulare charakteristischerweise eine ausgewogene Risikoverteilung durch Untersatz 4.12 über unvorhersehbare physikalische Bedingungen und damit zusammenhängende Rückstellungen an, sowohl hinsichtlich der Zeit als auch der Kosten. [20] Unvorhergesehene Bodenbedingungen werden durch die Bestimmungen des Silberbuches über unvorhersehbare Schwierigkeiten radikal anders behandelt. (Siehe auch den Abschnitt “Unvorhergesehene Bodenverhältnisse” weiter unten.) Wenn die abgeschlossene Arbeit oder das Produkt des Auftragnehmers fehlerhaft ist oder wenn die Arbeit nicht das ist, was vertraglich festgelegt wurde, deckt die nicht unterstützte CGL-Richtlinie des Auftragnehmers in der Regel nicht die Kosten für die Sanierung (aber siehe Abschnitt bauherrenrisiko für laufende Ansprüche).

    Ein kalifornisches Gericht erklärte dies wie folgt: “Generell Haftpflichtpolicen… sind nicht so konzipiert, dass sie Auftragnehmern zur Verfügung stellen… mit Deckung gegen Ansprüche ihre Arbeit minderwertig oder fehlerhaft ist…. Vielmehr kommt die Haftungsdeckung ins Spiel, wenn die (versicherten) mangelhaften Materialien oder Arbeiten des Auftragnehmers eine Verletzung anderer Gegenstände als der eigenen Arbeit oder der Produkte des Versicherten verursachen.” Siehe Clarendon America Ins. Co. v. General Sec. Indem.

    Co. of Arizona, 193 Cal. App. 4th 1311, 1325 (2011), sited in [15]. Für größere Versicherte stehen verschiedene Arten von WC-Bewertungsplänen zur Verfügung. Dazu gehört die Erfahrungsbewertung, bei der ein “Erfahrungsmodifikator” für das Unternehmen erstellt wird, je nachdem, wie ihre historische Verlusterfahrung im Verhältnis zur Verlusthistorie des durchschnittlichen Versicherten war. Wenn z. B.

    die Verlusthistorie eines bestimmten Auftragnehmers nur 85 % der Verlusthistorie des durchschnittlichen Auftragnehmers beträgt, wird der Modifikator von 0,85 angewendet, und die von diesem Auftragnehmer gezahlten Prämien betragen nur 0,85 % des manuellen (durchschnittlichen) WC-Satzes.